Last play against Ingolstadt – demonstrative applause for Stanislawski
Sie Fans dankten Stanislawski für eine spannende Saison mit Höhen und Tiefen. Foto: dpa
Nach Saisonende wird Holger Stanislawski sein Amt als FC-Trainer aufgeben. Stanislawski zieht damit die Konsequenzen aus dem verpassten Aufstieg. Der Klub bedauert den Entschluss – und muss schon wieder auf Trainersuche.
Ingolstadt.
Zum Ende seiner Amtszeit gab es einen Sieg und demonstrativen Applaus der Fans. Der Abschied vom 1. FC Köln ging Holger Stanislawski nahe. Doch im Anschluss an das 3:0 in Ingolstadt hielt sich der Fußball-Lehrer mit weiteren Kommentaren zu seinem Rückzug beim Zweitliga-Fünften zurück: „Es ging nicht mehr um das große Ganze. Wir haben versucht, zum Abschluss noch einmal eine vernünftige Leistung zu bringen.“
FC-Präsident Werner Spinner
Foto: dpa
Am Abend zuvor hatte Stanislawski überraschend seinen Abschied aus Köln verkündet und damit die Konsequenzen aus dem verpassten Aufstieg gezogen. Spekulationen, wonach dieser Entschluss in Zusammenhang mit der Trainersuche beim Bundesligisten Werder Bremen stehen könnte, dementierte Thomas Eichin. „Dass Stani zurückgetreten ist, hat mich selber überrascht. Das hat aber nichts mit Werder zu tun“, sagte der Werder-Geschäftsführer am Sonntag.
Stanislawski war in den vergangenen Tagen in einigen Medien als möglicher Nachfolger von Schaaf gehandelt worden. Werder hatte sich am vergangenen Mittwoch vor dem letzten Bundesliga-Spieltag der Saison nach 14 Jahren von Schaaf getrennt.
Die Kölner Vereinsführung entsprach dem Wunsch des Trainers „nach intensiven Gesprächen“ um Auflösung seines Vertrages zum 30. Juni. Stanislawski hatte das Amt von Interimstrainer Frank Schaefer vor dieser Saison übernommen, war allerdings an der Mission direkter Wiederaufstieg gescheitert. „In den entscheidenden Spielen zum Ende der Saison konnte ich nicht das Maximum aus der Mannschaft herausholen“, sagte er selbstkritisch. „Mit meiner Bitte um Vertragsauflösung stelle ich mich meiner Verantwortung und ziehe die Konsequenz daraus.“ Sein Zweijahreskontrakt lief noch bis 2014.
Mehr dazu
Die Clubspitze bedauerte „die persönliche Entscheidung“ Stanislawskis und lobte dessen Arbeit. „Holger Stanislawski und sein Trainer-Team haben in diesem turbulenten Umbruch-Jahr vieles bewegt“, kommentierte Präsident Werner Spinner. „Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.“ Gemeinsam mit Geschäftsführung und sportlicher Leitung werde man nun einen neuen Coach suchen. Seit der Saison 2010/11 wird damit zu Beginn der kommenden Spielzeit bereits der sechste Übungsleiter auf der Bank des Traditionsclubs sitzen.
Von der Mannschaft sei er niemals enttäuscht worden, betonte Stanislawski. „Ich bin vom Weg, den der 1. FC Köln geht, zu 100 Prozent überzeugt und bin mir sicher, dass der FC in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen wird“, sagte der 43-Jährige. „Durch meine Entscheidung mache ich den Weg frei für jemanden, der am Standort Köln unbelastet die Aufgabe Aufstieg angehen kann.“ (dpa)
Beim Spiel gegen Ingolstadt – Demonstrativer Applaus für Stanislawski
Kölns Trainer Holger Stanislawski sitzt am Spielfeldrand. Foto: dpa
Nach Saisonende wird Holger Stanislawski sein Amt als FC-Trainer aufgeben. Stanislawski zieht damit die Konsequenzen aus dem verpassten Aufstieg. Der Club bedauert den Entschluss – und muss schon wieder auf Trainersuche.
Ingolstadt.
Zum Ende seiner Amtszeit gab es einen Sieg und demonstrativen Applaus der Fans. Der Abschied vom 1. FC Köln ging Holger Stanislawski nahe. Doch im Anschluss an das 3:0 in Ingolstadt hielt sich der Fußball-Lehrer mit weiteren Kommentaren zu seinem Rückzug beim Zweitliga-Fünften zurück: „Es ging nicht mehr um das große Ganze. Wir haben versucht, zum Abschluss noch einmal eine vernünftige Leistung zu bringen.“
Ingolstadts Christian Eigler (l) kämpft mit Kölns Bruno Nascimento um den Ball.
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Am Abend zuvor hatte Stanislawski überraschend seinen Abschied aus Köln verkündet und damit die Konsequenzen aus dem verpassten Aufstieg gezogen. Spekulationen, wonach dieser Entschluss in Zusammenhang mit der Trainersuche beim Bundesligisten Werder Bremen stehen könnte, dementierte Thomas Eichin. „Dass Stani zurückgetreten ist, hat mich selber überrascht. Das hat aber nichts mit Werder zu tun“, sagte der Werder-Geschäftsführer am Sonntag.
Stanislawski war in den vergangenen Tagen in einigen Medien als möglicher Nachfolger von Schaaf gehandelt worden. Werder hatte sich am vergangenen Mittwoch vor dem letzten Bundesliga-Spieltag der Saison nach 14 Jahren von Schaaf getrennt.
Die Kölner Vereinsführung entsprach dem Wunsch des Trainers „nach intensiven Gesprächen“ um Auflösung seines Vertrages zum 30. Juni. Stanislawski hatte das Amt von Interimstrainer Frank Schaefer vor dieser Saison übernommen, war allerdings an der Mission direkter Wiederaufstieg gescheitert. „In den entscheidenden Spielen zum Ende der Saison konnte ich nicht das Maximum aus der Mannschaft herausholen“, sagte er selbstkritisch. „Mit meiner Bitte um Vertragsauflösung stelle ich mich meiner Verantwortung und ziehe die Konsequenz daraus.“ Sein Zweijahreskontrakt lief noch bis 2014.
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Die Clubspitze bedauerte „die persönliche Entscheidung“ Stanislawskis und lobte dessen Arbeit. „Holger Stanislawski und sein Trainer-Team haben in diesem turbulenten Umbruch-Jahr vieles bewegt“, kommentierte Präsident Werner Spinner. „Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.“ Gemeinsam mit Geschäftsführung und sportlicher Leitung werde man nun einen neuen Coach suchen. Seit der Saison 2010/11 wird damit zu Beginn der kommenden Spielzeit bereits der sechste Übungsleiter auf der Bank des Traditionsclubs sitzen.
Von der Mannschaft sei er niemals enttäuscht worden, betonte Stanislawski. „Ich bin vom Weg, den der 1. FC Köln geht, zu 100 Prozent überzeugt und bin mir sicher, dass der FC in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen wird“, sagte der 43-Jährige. „Durch meine Entscheidung mache ich den Weg frei für jemanden, der am Standort Köln unbelastet die Aufgabe Aufstieg angehen kann.“ (dpa)